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Rechtssichere Transformation
signierter Dokumente

Damit elektronische Signaturen prüfbar bleiben, dürfen die signierten Daten nicht verändert werden. Solche Veränderungen treten aber zwangsläufig auf, wenn Daten beim Austausch in vernetzten Systemen oder bei der Migration von Systemen konvertiert werden müssen. Die Vorstellung, dies künftig mit Hilfe neuer vereinheitlichter und langfristig stabiler Datenformate generell vermeiden zu können, widerspricht den Erfahrungen. Es muss daher Verfahren geben, signierte Dokumente so zu konvertieren, dass ihr Beweiswert und andere rechtlich wesentliche Eigenschaften erhalten bleiben (rechtssichere Transformation). Verfahren werden benötigt für einzelne besonders wichtige Dokumente ebenso wie für große Mengen von Dokumenten, die beispielsweise bei der Archivierung anfallen. Dabei sind unterschiedlich hohe Sicherheitsanforderungen zu berücksichtigen. Das Fehlen solcher Verfahren stellt derzeit ein erhebliches Risiko und Akzeptanzhindernis für Anwender beim Übergang zum elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr dar.

Das Projekt soll ausgehend von Anwendungsbeispielen in den Anwendungsgebieten Kommunalverwaltung, Gesundheitswesen und Notariate

  • Probleme sowie rechtliche und technische Anforderungen analysieren,
  • praktikable Konzepte für technische und organisatorische Verfahren entwickeln,
  • Demonstratoren und Prototypen implementieren,
  • Prototypen und Erkenntnisse durch Tests und eine Simulationsstudie evaluieren.

Das Projekt TransiDoc knüpft thematisch an das Vorgängerprojekt ArchiSig an.

Am 13. Dezember 2007 findet in den Räumen des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin die Abschlussveranstaltung des Projekts TransiDoc statt. Anwender, Forscher und Praktiker aus der Verwaltung werden sich in einem breiten Forum treffen und ihre Erfahrungen austauschen. Insbesondere werden die Projektergebnisse von TransiDoc und des Projekts Scate vorgestellt.

Link zur Ankündigung der Fachkonferenz

gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
koordiniert durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Projektträger Multimedia des BMWA
 
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    Stand: 30.03.2007